Bedeutung
Bereits im 13. Jahrhundert als Bestandteil einer Festungsanlage erbaut, dominiert dieser Turm als eine die ganze Stadt Peitz umfassende Festungsanlage. Die Festung Peitz im Wesentlichen durch Hans von Küstrin ausgebaut, war eine die Festungen Spandau und Küstrin ergänzende militärische Anlage. Auf Anordnung Friedrich II. wurde die Festungsanlage devastiert. Neben weiteren kleineren Rudimenten dominiert der Turm mit seinen bis zu 6 m dicken Mauern.

In Ergänzung der bestehenden Ausstellung „Glaube, Macht und Politik – der Festungsbau der Markgrafen Hans von Küstrin“ im Obergeschoss gibt die neue Präsentation im Dach des Festungsturms weitere Einblicke in die 5 Jahrhunderte alte Festung. Namenhafte und namenlose Flüsterfiguren erzählen den Besuchern ihre Geschichte, die sie mit der Festung verbindet. Kernststück der Ausstellung ist der digitale Kartentisch. Mittels eines großformatigen Touchscreens können sich die Besucher anhand ausgewählter Festungspläne von Peitz aus drei Jahrhunderten über die Besonderheiten des Baus, Verteidigungsstrategien und Erweiterungspläne informieren.

Aufgabenstellung

  • Festungsturm Peitz (Land Brandenburg)
  • Interaktive Dauerausstellung mit sprechenden Flüsterfiguren und digitalem Kartentisch im Dachgeschoss des Festungsturms
  • Projektleitung und -umsetzung von der Ausstellungskonzeption bis zur Fertigstellung der Ausstellung
  • Begleitung der Öffentlichkeitsarbeit

Auftraggeber: Amt Peitz
Projektzeitraum: 2013
Link: http://www.peitz.de/cms/front_content.php?idart=289