Bedeutung
Die drei mit baulichen Anlagen eingefassten Quellanlagen wurden von diesen Gemeinden mit Spendenmitteln der Bevölkerung erbaut.
Zwischenzeitlich stark beschädigt beschlossen die Gemeinden die Restaurierung. Unter dem Motto
„Wulln mer de Berliner fubbn, brauch mer ock de Spraa zustubbn“ wurde unter der Schirmherrschaft des Berliner Regierenden Bürgermeisters Diepgen die touristische Zielgruppe der 375 km entfernten Berliner zur Wende für das Restaurierungsvorhaben gewonnen.

 

Der gusseiserne Tempel  (Ebersbach 1736/1896)   und  die  eingefassten Quellanlagen (Walddorf/Eibau 1921 und Neugersdorf 1888/1926) wurden im Rahmen dieses tourismuswirtschaft-lichen Projekts restauriert.

 

Aufgabenstellung

  • Konzeption für das Projekt
  • Einwerbung der Eigenmittel
  • umfangreiche Spenden und Sponsoringsaktivitäten
  • Begleitung der Bau- und Restaurierungsmaßnahmen
  • Einleitung einer Städtepartnerschaft zwischen der Oberlausitzer Quellregion und der Mündung der Spree in Berlin Spandau
  • Realisierung der öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen zur Übergabe der Anlagen

 

Diese mit einer Kuppel überbaute und Einfriedungen gestalteten Quellen waren stark vernachlässigt.
Die Beschaffung der zur Restaurierung notwendigen Finanzen wurde mit einer Spendenwerbeaktion, als Tombola orga-
nisiert. Die Berliner Bevölkerung und Firmen engagierten sich für „ihre Spree“ und somit für das Quellgebiet in der Oberlausitz. Der Oberlausitzer Fremdenverkehrsverein hat seitdem beste Beziehungen zur Spreemündungsstadt Berlin-Spandau.

 

Auftraggeber: Fremdenverkehrsverein “Am Kottmar e.V.”, Spreequellkommunen Eibau-Walddorf, Ebersbach, Neugersdorf
Schirmherr: Eberhard Diepgen, Regierender Bürgermeister von Berlin
Realisierungszeitraum: 1993 bis 1996
Link:
www.oberlausitz-spreequell-land.de;
www.lausitzer-portal.de